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Soziale Marktwirtschaft

Freies wirtschaftliches Handeln

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts orientiert sich die deutsche Volkswirtschaft am Konzept der Sozialen Marktwirtschaft. Dieser Ansatz geht auf den ersten Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard (von 1949 bis 1963) der Bundesrepublik Deutschland zurück. Er garantiert den Unternehmen freies wirtschaftliches Handeln und sorgt für einen sozialen Ausgleich. 

Die Soziale Marktwirtschaft wurde nie namentlich als Wirtschaftssystem Deutschlands im Grundgesetz verankert, da das Grundgesetz keinen eigenen Abschnitt zur Wirtschaft enthält. Zentrale Elemente der deutschen Rechtsordnung, u. a. die Grundrechte, die Vertrags- und Koalitionsfreiheit oder das Recht auf eine freie Berufs- und Arbeitsplatzwahl bilden die Grundlage für die Soziale Marktwirtschaft. 

 

Sozialer Ausgleich 

Neben dem freien Markt bildet der soziale Ausgleich den zweiten Grundsatz der Sozialen Marktwirtschaft. Er soll eine soziale Absicherung für diejenigen bereitstellen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder Arbeitslosigkeit kein Einkommen erzielen können. In Deutschland gibt es dazu ein hoch entwickeltes Netz an sozialen Sicherungssystemen: die gesetzliche Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung, die von Arbeitnehmern und Arbeitgebern anteilig finanziert werden. Nahezu alle Einwohner des Landes sind krankenversichert. 

Die Sozialpartnerschaft von Arbeitgebern oder Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften regelt die Arbeitsbedingungen und ist im Rahmen des Arbeitsrechts festgeschrieben. Das Grundgesetz sichert die Tarifautonomie der Sozialpartner. Es ermöglicht ihnen die eigenverantwortliche Regelung der Arbeitsbedingungen in Tarifverträgen.



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